sonst wäre er kein freier Mann! Ein jeder stehe für sich und
seine Lieben ein. Das kann ihm niemand abnehmen, kein Staat, keine Versicherung.
Die Freiheit, sich selbstbestimmt zu entfalten, fällt nicht als Gnadengeschenk
vom Himmel, sondern kann immer nur selbst erworben werden. Das nimmt dem Volk
keiner ab, Staat und Politik schon gar nicht.
Sagt die deutsche Obrigkeit, sie stünde für unsere Freiheit und Sicherheit ein,
lügt sie uns frech an. Das Gegenteil ist der Fall!
Jedes Gesetz schränkt Freiheit ein. Jede Steuer raubt Freiheit. Der Staat frißt
sich zunehmend in die Gesellschaft. Von etwa 38 Millionen Werktätigen hat der
Staat in Deutschland bereits 8 Millionen Beamte oder Angestellte unter
Befehlsgewalt. Die essen sein Brot. Die hören auf sein Kommando.
Das war nicht immer so. Das deutsche Kaiserreich begnügte sich mit 400.000
Beamten. Wann wurden wir wohl mehr von der Obrigkeit mit Vorschriften,
Genehmigungsanträgen, Verwaltungsakten belästigt. Damals oder heute? Zur
Gründerzeit um 1900, als Bevölkerung und Städte wie Pilze nach dem Regen
wuchsen, begnügte sich die aufstrebende Stadt Köln für den Baubereich mit 12
Mann. Heute steht die Stadt, die Bevölkerung schrumpft, aber 1.200 Beamte und
Angestellte belästigen Bauwillige, fordern Gebühren und Gehalt. Wann war
einfacher zu bauen, damals oder heute? Wann war also Wohnraum einfacher und
billiger herzustellen? Damals oder heute?
Fernsehen, Presse und Rundfunk werden vorwiegend von derselben Gruppe wie der
Staat bestimmt. Wir deutsches Volk sollen durch ewige Wiederholung beeinflußt
werden. Die Herrschenden wollen Untertanen, nicht Freie. Die SPD sagt, sie wolle
die Gesellschaft gestalten. Das bedeutet nicht wir, sondern die Partei will
bestimmen, was für du tun sollst. Das dazu erforderliche Verhältnis von Partei
und Volk ist also eines von Befehl und Gehorsam. Freiheit ist anderes.
SPD und Grüne und Teile der CDU-CSU (Beckstein) beschlossen ein neues Waffengesetz,
daß von den Waffenträgern außerhalb des Staates ein Bedürfnis fordert. Der Staat
selbst hingegen bewaffnet sich ohne große Umstände. Das gilt nicht nur für
Bundeswehr, Bundesgrenzschutz, Zoll und Polizei, sondern auch ganz allgemein für
alle obersten Bundes und Landesbehörden, einschließlich Bundesbank. Politiker
kommen und gehen, Verwaltungen bleiben bestehen, sagen die Beamten. Für alle
Fälle haben sich die obersten schon mal bewaffnet.
Das deutsche Waffengesetz verneint ein allgemeines Bedürfnis sich selbst zu
schützen als Grund eine Waffe zu führen. Jeder der für sich
und seinen Haushalt ein Waffe will, um sich gegen Verbrecher zu verteidigen,
wird abschlägig bescheiden. Die Politprominenz nimmt sich allerdings davon aus.
Die Kleinen begnügen sich mit einem für sie von den Behörden problemlos
ausgestellten Waffenschein, den Großen bezahlen wir ausgebildete, bewaffnete
Leibwächter. Wir bezahlen dafür die Steuern.
Das Bedürfnis sich zu schützen ist anzuerkennen. Öffentlich mit Gesicht und
Namen Bekannte müssen sich schützen. John Lennon, Wolfgang Schäuble und Oskar La
Fontaine stehen als Beispiele für Menschen, deren Bekanntheit Attentätern
antrieb, die anzugreifen, zu verletzen oder gar zu töten.
Auch Otto Normalverbraucher will sich schützen. Auch er möchte keine Einbrecher
dulden. Auch er möchte, weil er sich nicht wehren kann, gegenüber Verbrechern
nicht klein beigeben, sich nicht demütigen, nicht beklauen oder verletzen lassen
müssen. Er möchte Böse lieber mit der Pumpgun aus dem Haus treiben, oder flach
auf den Boden legen, um dem Einbrecher unmißverständlich (denn nicht alle Einbrecher sprechen
deutsch) klarzumachen: Hier ist mein Haus! Du hast hier nichts zu suchen! Wenn
du hier mit bösen Absichten eindringst, wehre ich deinen Angriff mit allen
Mitteln, auch wenn das dein Leben kostet, ab, bis du dein verwerfliches Ansinnen
aufgibst! Ich opfere für die Freiheit besser dein Leben als meines. Da kenne ich
keine Zweifel. Nur zu rufen ,,Halt oder ich schieße", nützt allein nicht immer.
Das genau scheint unser Staat nicht zu wollen. Warum sagen Polizisten im
Fernsehsehen in seltener Einfältigkeit ,,Gib dem Verbrecher was er will. Danach
rufe uns." Als ob die Polizisten dem Verbrecher selbst geben würden, was
der
wolle. Nein, die sind bewaffnet und können sich ggf. wehren. Allerdings sind
bei den Verbrechen selten zugegen, sondern kommen erst hinterher. Gut,
Verbrecher anschließen zu fangen ist auch wichtig. Das soll die Polizei
meinetwegen gern gern tun. Wichtiger als Nachsorge aber ist Verbrechern
erst gar keine Möglichkeit einzuräumen, überhaupt erst anderen Leuten an Gut
oder Leben zu gehen. Seine Selbstbestimmung, Sippe, Gut, Leib, Leben, Ehre gegen
freiheitsberaubende Angriffe zu verteidigen, kennzeichnet den freien Mann (Frau
auch, obwohl die dafür gern auf ihren Beschützer hat).
Polizeisprecher fordern für die Polizei, bzw. den Staat, oft ein Gewaltmonopol.
In Deutschland liegt das Gewaltmonopol aber beim Volk, nicht beim Staat,
zumindest laut Grundgesetz. Obzwar damit zunächst politische Gewalt gemeint ist,
bleibt auch die nur ein frommer Wunsch, solange das Volk nicht die Mittel hat,
sich ggf. gewaltig durchzusetzen, nämlich bewaffnet. Aus zwei Gründen fordere
ich also Waffen im Volk:
Das deutsche Volk braucht Waffen,
um unmittelbar seine Selbstbestimmung, sein Gut, Leib und Leben zu schützen.
Das deutsche Volk braucht Waffen, um unmittelbar sein Gewaltmonopol gegenüber dem bewaffneten Staat zu sichern.
Sobald wir also dem Staat erlauben, Waffen nur als Sportgeräte oder zur Jagd zu
gewähren und entsprechend gesetzlich beschränken zu lassen, wie durch das Neue
2002er Waffengesetz ohne Selbstverteidigungsbedürfnis, statt deren Eigenschaft
als gewaltiges Mittel unsere Sicherheit und Freiheit zu gewährleisten, eben als
gefährliche Waffen, liefern wir unsere Sicherheit und Freiheit ans Messer,
liefern wir uns auf Gedeih oder Verderb aus, erstens dem Staat und zweitens
den Verbrechern. Den Unterschied zu machen ist im Ergebnis unwichtig, weil
beide ein unbewaffnetes Volk ohne Gegenwehr im ersteren Falle übervorteilen
können, oder im zweiten Falle gar wollen.
Ich will das nicht. Ich will mich erfolgreich wehren. Das ganze deutsche Volk
soll sich wehren. Muskelkräftige Schlägerbanden sollen dem Einzelnen nicht
länger überlegen sein. Sie sollen mit entschiedener und ggf. todbringender
Gegenwehr rechnen müssen. Die Guten sind in der Überzahl. Lassen wir das die
Bösen spüren, gewaltig, bewaffnet. Nur so weisen wir die Einsichtigen unter den
Bösen in die Schranken oder die Uneinsichtigen ins verdiente Grab.
SPD, Grüne und CDU verneinen (laut Neuem WaffG) unser bewaffnetes Sicherheits-
und Freiheitsbedürfnis.
Als althumanistisch-katholisch erzogener Mensch gehe ich kein
Jota von der Überzeugung ab, jedes Leben sei wertvoll.
Wie ist das nun mit zur Selbstverteidigung bestimmten Waffen (im
folgenden reden wir nur von diesen) zu vereinbaren? Ganz einfach: Auch mein Leben ist wertvoll
— leider gibt es aber Leute, denen solche moralischen Werte schlichtweg fremd
sind.
Das ist kein menschenverachtender Zynismus, sondern eine Tatsache.
Gehen wir mal ans Eingemachte - unter Rückgriff auf grundsätzliches
altgriechisches Gedankengut : Jeder Mensch (mal abgesehen von Strategen wie
Robinson Crusoe in seiner Vor-Freitag-Phase) ist ein politisches Wesen (Zoon
Politikon).
Als solches ist er immer Teil einer Gemeinschaft. Das schützt ihn und verschafft
ihm Freiräume - einerseits: Das sind die berühmten Rechte. Andererseits schränkt
es ihn ein: Das sind die Pflichten. Zu letzteren gehört es auch, zu
wissen, die eigenen Rechte enden, da jene der Mitmenschen
beginnen.
Um genau an dieser Schnittstelle möglichst wenig Reibung zu haben, erstellten
die Altvorderen schon vor Jahrtausenden Regelungen, die das im Einzelnen
ausführten (z.B. der Hammurabi-Codex). Von jeher war man sich dabei auch der
Tatsache bewußt, daß man auch durch richtiges und gerechtes Handeln schuldig
werden kann (das Hauptthema der klassischen griechischen Tragödie).
Halten wir fest: Prinzipiell herrscht wohl völliges Einverständnis zu der Tatsache, daß die
menschliche Gemeinschaft das Miteinander ihrer einzelnen Mitglieder mehr oder
weniger verbindlich, mehr oder weniger flexibel zu regeln versucht. Das schloß
(schon von jeher, wenn auch nicht immer) das Recht auf Notwehr und Notstand
ein - wissend, daß dieses Recht unter Umständen stärker als das Recht eines
Rechtsbrechers auf sein Leben ist.
Genau da liegt der Unterschied zu heute. Heute bestimmten rundum geschützte und
bewachte Politiker mit ihren Entscheidungen über die Schicksale der
„plebs“ (das
Wort ist nicht pejorativ verwendet) und sprechen ihr in praxi das Recht auf
Notwehr/Notstand AB.
Als Argument dient hier nicht etwa der Verweis auf die eingangs genannte Maxime,
derzufolge jedes Leben kostbar und somit zu schützen sei - oh nein: als Maxime
regiert der Slogan vom Gewaltmonopol des Staates.
Das ist dem Staat nämlich wichtiger als der Schutz jedes Lebens. Beweis? Wenn dem Staat
(im deutschen Falle also den Volksvertretern) danach ist, kann er Mitglieder der
Plebs mal eben hierhin und dahin zum Töten und Getötet-Werden schicken:
Afghanistan, Somalia und maybe demnäx auch Irak.
Das Argument dazu lautet: ,,Das ist ja auch gut so. Der Staat repräsentiert uns
alle. Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder anders entschiede?"
Auch hierzu wieder eine Radio-Eriwan-artige Antwort: Im Prinzip ja, aber. Das
19. und das 20. Jahrhundert bildeten Staatsformen heraus, deren
Existenzrechtfertigung in der dazugehörigen Ideologie lag. Was daraus geworden
ist, weiß jeder. Daraus aber leitet sich der logische Schluß ab: Wir brauchen
Staatsformen, die Auswüchse à la Nazi- und Commie-Herrschaft verhindern und dem
Bürger FREIHEITEN und RECHTE und MITBESTIMMUNG einräumen.
Dies bildet das Prinzip, auf dem alle westlichen Demokratien fußen.
Genau das aber ist schon seit langem in Deutschland pervertiert - nicht, weil
die Grundidee falsch wäre (die stimmt nämlich immer noch), sondern weil der
Bürger infolge einer langen Entwicklung mit zig Faktoren die Tatsache aus den
Augen verloren hat, daß man für seine Rechte auch EINSTEHEN muß.
Das heißt jetzt nicht: ,,Raus aus meinem Garten, oder die Flinte knallt". Das
heißt vielmehr, daß gerade wir Deutschen mit der ererbten Untertanen- und
Vollkasko-Mentalität unsere Bequemlichkeit abschütteln müssen. Denn die ist die
Hauptursache dafür, daß es mit den staatlichen Einrichtungen soweit kam. In
breve: Es geht um unser Demokratieverständnis, von unten wie von oben gesehen. Nur
zu nehmen iss nich - man muß auch geben und sich einbringen. Das stößt nicht
nur gegen dem bei uns Deutschen in politischen Dingen besonders ausgeprägten
Trägheits- und Schißfaktor, sondern auch gegen die Absichten unserer Herrschenden: Da vom gleichen Stamm wie der Rest der
Nation, haben die es sich nämlich auch behaglich eingerichtet und alles schön
ordentlich und bequem strukturiert.
Beispiel Bundestagswahlen: WEN kann ich denn noch direkt an- oder abwählen?
Unsere Parteien haben Listen installiert, so daß wichtige (sprich: machtgeile),
aber von der Bevölkerung längst als Dösbaddel eingestufte Politiker TROTZ des
Wunsches der Bevölkerung wieder ins Parlament rutschen. Ich glaube, wenn man
über ein Drittel der Kandidaten noch direkt bestimmen kann, dann isses viel. Für
mich ist das schlichtweg eine Parteien-Oligarchie.
Was hat das mit Waffen zu tun? Folgendes: Politiker und Beamte üben aufgrund
ihrer Funktion Macht und somit auch Gewalt aus. Sie zu kontrollieren, ist aber
schwer, wenn nicht unmöglich. Deswegen ist Politikern et. al. der bewaffnete
Untertan ein Graus - auch wenn selber Untertan seine Waffen nur haben will, um
damit Pappe zu löchern oder das Dosenpfand zu verplempern.
Somit wäre ein vernünftiges, klar strukturiertes mutiges Waffengesetz auch ein
Beweis dafür gewesen, daß es noch Politiker mit genug Ying und Yang in der Hose
gibt, die jenseits aller Ideologie und Machtgeilheit denken können und auch die
Courage haben, das in die Tat umzusetzen. Sie würden akzeptieren, daß von der
Masse der Bevölkerung (ob mit oder ohne Waffen) keine Gefahr ausgeht, wohl aber
von einzelnen (gleichfalls: ob mit oder ohne Waffen).
Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Sich dieser Realität zu
verschlossen zu haben und statt dessen ideologisch befeuert zu argumentieren,
darin liegt die eigentliche Crux.
Fazit meiner kleinen rabulistischen Übung: Ein vernünftiges Waffengesetz wäre
auch ein erstes Zeichen dafür gewesen, daß man willens ist, die staatlichen
Auswüchse INSGESAMT zurückzuschneiden und dem Bürger einerseits mehr Rechte
zuzugestehen und ihn andererseits mit sanftem Druck dazu zu bewegen, für selbige
auch hinzustehen.
Wenn man das aber schon bei einem so kleinen, überschaubaren Sektor wie dem
Waffenrecht vergeigt, dann darf man für alle anstehenden, größeren
gesellschaftlichen Projekte nichts Gutes erwarten.
- MR
[ 4. September 2002: Beitrag editiert von: Matthias Recktenwald ]
http://www.visier.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic&;f=1&;t=001205
Sehr geehrte Caliber-Redaktion, ich bin legaler Waffenbesitzer, Sportschütze und
Mitglied im Forum Waffenrecht. Ich lese gelegentlich „Caliber“ und schätze Ihr
Engagement für den legalen Waffenbesitz und den Schießsport. Auch und gerade
nach „Erfurt“ sind wir aufgerufen, unser Hobby offensiv zu vertreten, und das
Feld nicht sensationsgeilen Pseudojournalisten und politischen Populisten zu
überlassen. Es mag sich etwas pathetisch anhören, aber:
Beim Lesen des Artikels „Zwei Welten: Combat- und IPSC-Schießen“ (Caliber 09/02) hat sich bei mir der Verdacht erhärtet, daß wir möglicherweise die falsche Diskussion führen. Wir diskutieren nach den Spielregeln von Leuten (im wesentlichen Politiker und Journalisten), die der Meinung sind, auch wenn sie das nicht offen sagen, daß Bürger keine Waffen besitzen dürfen, da Waffen letztlich nur zum Töten dienen. Deswegen gehören Waffen allenfalls in die Hände von Polizisten, um gegen Kriminelle vorzugehen. Da die Polizei die Bürger beschützt, brauchen eben diese keine Waffen. Außerdem verführen Schußwaffen zu Gewalt, wie z.B. Affekttaten, und mit Gewalt löst man keine Konfliktsituationen. Man gibt dem Verbrecher das, was er will, oder versucht ihn, mit Argumenten zu überzeugen. In den Augen dieser Menschen sind Waffen ein notwendiges Übel, um das „staatliche Gewaltmonopol“ zu erhalten.
Also führen Leute, die sich für Waffen interessieren und keine Staatsbediensteten sind, entweder Böses im Schilde oder haben einen Defekt in ihrer Persönlichkeitsstruktur. (Die Realität beweist doch gerade, daß Sportschützen trotz gegenteiliger Lippenbekenntnisse der Politiker unter Generalverdacht stehen.) Sie werden mir sicher zustimmen, daß diese schlichte, unreflektierte und oft mit Vulgärpsychologie unterfütterte Geisteshaltung einer kritischen Überprüfung nicht standhält. Wie begegnen nun die Waffenbesitzer den Vertretern dieses „Zeit(un)geistes“ ? Wir versuchen möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten und trennen (läßt man die Jagd als Sonderfall einmal unberücksichtigt) fein säuberlich zwischen sogenanntem Combatschießen (ein mißverständlicher Pauschalbegriff) und Sportschießen. Für die fachkundigen Insider ist dies nachvollziehbar (siehe IPSC versus IDPA), für die anderen eben weniger, denn auch Sportschießen ist Schießen und eine Sportwaffe bleibt eine Waffe. Ganz so falsch ist dieses Argument ja auch nicht, denn ein guter Sportschütze hätte sehr wohl das Zeug zu einem guten „Combatschützen“ und selbst mit einem vollgetunten PPC-Revolver kann man immer noch Menschen erschießen.
Ich fürchte, diese Diskussion werden wir mittelfristig verlieren, und damit auch das Recht auf Waffenbesitz. Wenn ich ein verbotswütiger Behördenmensch wäre, dem IPSC ein Dorn im Auge ist, wäre mir Ihr oben genannter Caliber-Artikel eine willkommene Argumentationshilfe für weitere Waffenverbote, zumal sich die Regierung mit dem neuen Waffengesetz das entsprechende Instrumentarium geschaffen hat. Hochsitzende Holster = Combat = verbieten, 4“ Lauf = Combat = verbieten, DA-Pistolen = Combat = verbieten, Kunststoffpistolen = Combat = verbieten, offene Balken-Visierung = Combat = verbieten, Production Class = Combat Class = verbieten. Wenn dann zum Schluß außer Full House Race Guns mit Holosight alles verboten ist, würde ich bemerken, daß dies ja immer noch Waffen sind, deren Geschosse eine Energie über 100 Joule aufweisen und feststellen, daß dies „gefährliche Waffen“ sind, die nicht in die Hände der Bevölkerung gehören. Auch alle anderen Disziplinen der Verbände könnte man nach dieser Salamitaktik zu Tode verbieten.
Um es auf den Punkt zu bringen: Wir sollten nicht versuchen, Waffen ausschließlich zu Sportgeräten zu stilisieren. Damit unterstützen wir indirekt die Argumentation der Waffengegner. Diese Auseinandersetzung kann für den legalen Waffenbesitz niemals zielführend sein, da es so etwas wie „ungefährliche Waffen“ nicht gibt. Die Nische „Sportwaffen“ wird sich in dieser Diskussion letztendlich als Sackgasse erweisen.
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich möchte keine Verquickung von Sport- und Verteidigungsschießen, aber wieso traut sich in Deutschland keiner so richtig an das Thema Selbstverteidigung mit Schußwaffen heran? Selbst die Fachpresse widmet sich höchstens einmal den technischen Aspekten dieses Themenkomplexes oder betrachtet ihn ausschließlich aus der polizeilichen Perspektive, gerade so, als wäre der Bürger von Kriminalität nicht betroffen. Warum wird nicht über das Thema Selbstverteidigung unter ethisch-moralischen Gesichtspunkten berichtet? Wo sind die Artikel über Studien in den USA, die zeigen, daß das legale Führen von Schußwaffen durch Bürger zu einer deutlichen Senkung der Kriminalitätsraten geführt hat, und zwar ohne Zunahme von Schußwechseln? Wieso können unsere Politiker unwidersprochen fordern, daß Verteidigungsschießen verboten werden muß? Wieviel Chuzpe muß man als „Volksvertreter“ eigentlich haben, wenn man dem Bürger verbietet, sich wirkungsvoll zu verteidigen, währenddessen man von bewaffneten Leibwächtern umgeben ist und großzügigerweise selbst ein „Bedürfnis“ für einen Waffenschein hat?
Wieso ist es möglich, daß seit Jahren Polizisten in der ZDF Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ gebetsmühlenhaft die Subordination unter den Verbrecher fordern und sagen, man solle ihm geben, was er will, obwohl diese Sendung voll von Toten ist, die dem Verbrecher zuvor gaben, was er wollte? Wo ziehen solche „Experten“ die Grenze bei dem, was man hergeben soll? Bei der Geldbörse? Beim Auto? Beim Haus? Beim eigenen Kind? Solle eine Frau einem Vergewaltiger den geforderten Geschlechtsverkehr geben? Einem solchen „Experten“ würde ich jedesmal zu gerne die Frage stellen, ob er dem Verbrecher denn auch alles geben würde. Vielleicht auch seine Dienstpistole? Ach so, ja. Pfefferspray reicht aus und ist humaner. Warum rüstet die deutsche Polizei dann nicht komplett von SIG Sauer auf Pfefferspray um? Wäre doch auch billiger. Es gibt auch Leute die d! en Standpunkt vertreten, daß man niemals auf Menschen schießen darf. Auch dann nicht, wenn das bedeutet, daß man selbst erschossen (vergewaltigt, erschlagen, erstochen ...) wird?
Wenn es generell unmoralisch ist, sich mit Gewalt gegen einen kriminellen
Gewalttäter zu wehren, warum gedenken wir dann den Hitler Attentätern des 20.
Juli 1944? Ist dies vielleicht nur eine Frage des Maßstabes? Kann man
zynischerweise ein paar tote Bürger jedes Jahr akzeptieren? Handelten die Juden
im Warschauer Ghetto unmoralisch, als sie sich mit Schußwaffen gegen die
Nazi-Mordbanden wehrten? Darf man auf einen Amoktäter schießen? Wenn nicht, ist
es also moralischer, ihn noch andere Wehrlose töten zu lassen? Dafür ist
natürlich die Polizei da. Wir brauchen mehr Polizisten, sagen auch unsere
Volksvertreter. Wieviel mehr? Bis jeder Bürger seinen persönlichen Bodyguard
hat? Das ist natürlich Unsinn, Polizei kann nie überall sein. Neuerdings wird
die ultimative Verbrechensbekämpfungswaffe propagiert!
Videoüberwachung. Prima, dann kann ich mir zuhause im Rollstuhl immer wieder
ansehen, wie mich Hooligans in der U-Bahn zum Krüppel schlugen. Derweil schauen
die Hooligans die neuesten Videos auf MTV im Gefängnis und haben Aussicht auf
vorzeitige Entlasssung wegen „guter Führung“. Warum traut sich niemand den
Politikern, die immerzu „Zivilcourage“ vom Bürger verlangen, zu sagen, daß sie
Pharisäer sind? Ich bekenne offen und ehrlich, daß ich auch nicht einschreiten
würde, wenn ich sähe, wie fünf Neonazis einen ausländischen Mitbürger mit
Baseballschlägern (Sportgeräten!) zu Tode schlagen. Warum? Weil es dann zwei
Tote gäbe. Meinen ausländischen Mitbürger und mich. Ich würde natürlich die
Polizei rufen. Einen Toten gäbe es dann aber auch. Die Wahrheit ist, Bürger, die
legal bewaffnet sind, können Leben retten. Bürger zu entwaffnen ist keine
Kriminalitätskontrolle. Das ist Untertanenkontrolle und das vorsätzliche Senken
des Risikos für Verbrecher.
In einer Nachrichtensendung sagte ein Polizist zu den Sicherheitsmaßnahmen für
das Rededuell von Schröder und Stoiber: „ Wir sind auf alles vorbereitet. Wir
wissen nicht, wie die Bevölkerung reagiert“ Dieser Satz hat mich fassungslos
gemacht. Er zeigt exemplarisch, welches Denken sich in Deutschland breitgemacht
hat. Auf der einen Seite der Staat, auf der anderen die Untertanen, die man
euphemistisch Bürger nennt. Nein, wir alle sind der Staat. Die Regierung und
ihre Behörden sind unsere Diener. Unser Staat, unser Gemeinwesen, in dem es sich
zu leben lohnt, kann nur dann funktionieren, wenn sich alle daran beteiligen.
Jeder kriminelle Übergriff auf einen Bürger ist auch ein Übergriff auf den
Staat. Hier gilt es Widerstand zu leisten. Wer ernsthaft glaubt, diese Aufgabe
zu 100% der Polizei übertragen zu können, kann nicht in Anspruch nehmen,
ernstgenommen zu werden, denn sonst müßte in der Tat jeder Bürger seinen
persönlichen Polizisten haben. Es ist an der Zeit, endlich über! diese Aspekte
des legalen Waffenbesitzes zu diskutieren. Besonders die Fachpresse ist
aufgerufen, hier Ihren Beitrag zu leisten. Wenn wir das Klischee von der „bösen
Waffe“ akzeptieren und selbst nach dem Motto verfahren „hier die guten
Sportwaffen, dort die bösen Gebrauchswaffen“, nützt das dem legalen Waffenbesitz
auf Dauer wenig, da eben auch Sportwaffen Waffen sind. Erst wenn es gelingt,
durch einen öffentlichen Diskurs Waffen zu entdämonisieren und als das
darzustellen, was sie sind, nämlich einerseits durchaus Sportgeräte,
gleichzeitig aber auch legitime Verteidigungsmittel gegen Gewalt und Repression,
werden Bundesbürger auch in Zukunft legal Schußwaffen besitzen dürfen. Zugegeben
ein langer und steiniger Weg. Vielleicht werden wir das Ziel am Ende dieses
Weges nie erreichen. Aber wenn wir nicht endlich alle gemeinsam losmarschieren,
ist jede Hoffnung vergebens.
Stoner,
http://www.wo-system.com/ubb/Forum1/HTML/004609.html
Wie Sie sicher durch die Werbung in den Fachzeitschriften bereits erfahren haben, sollte die Börse im üblichen Rahmen stattfinden, d.h. auch mit dem Verkauf erlaubnispflichtiger Schußwaffen und Munition. Dies wurde uns von den Behörden in Leipzig jedoch urplötzlich untersagt. Daraufhin strebten wir ein Eilverfahren beim Verwaltungsgericht Leipzig zur Erteilung der Ausnahmegenehmigung an. Die Chronolgie unserer Bemühungen führen wir hier noch einmal auf:
Die sich seit September 2001 in Planung befindliche neue Börse sollte, obwohl wir schon vor Monaten Gespräche mit dem zuständigen Ordnungsamt führten und von dieser Seite mündlich vorab keinerlei Bedenken gegen die Veranstaltung angemeldet wurden, plötzlich nach den schrecklichen Ereignissen in Erfurt untersagt werden. Nur über Umwege (durch Information eines Ausstellers der Waffenbranche) erfuhren wir von dem Vorhaben der Behörden. Da wir bei allen anderen unserer Veranstaltungen immer ein sehr enges Verhältnis zu den Ordnungsbehörden führen, genießen wir einen exzellenten Ruf als Veranstalter. Verwundert über dieses plötzliche Umschwenken führten wir Telefonate mit dem Ordnungsamt und der Waffenbehörde Leipzig. Deren Sachbearbeiter zeigten sich genauso verwundert über die dienstliche Anweisung, welche von Bürgermeister Holger Tschense, seines Zeichens Dienstherr der Ordnungsbehörde, angeordnet wurde. Es bestand seitens der Behörden jedoch keine Möglichkeit der Einlenkung, obwohl es sich hierbei zweifelsfrei um Rechtsbeugung bei bestehendem Waffenrecht, sowie Amtswillkür handelt. Die Maßnahme war die telefonische Untersagung des kompletten Waffenverkaufs, d. h. auch des Verkaufs freier Waffen, sowie Hieb- und Stoßwaffen. Eine Ausnahmebewilligung nach § 38 des Waffengesetzes sollte nicht erteilt werden. Dies hätte das komplette Aus der Veranstaltung bedeutet.
Durch weiterführende Telefonate mit dem Büro des Oberbürgermeisters Wolfgang Tiefensee, des Bürgermeisters Holger Tschense und der Ordnungsbehörde wurde uns mittlerweile, nach massiver Androhung von Schadensersatzklagen und einstweiliger Verfügung, die Genehmigung für den Verkauf von Hieb-, Stoß- und freien Waffen erteilt.
Am 10.6.2002 haben wir beim Verwaltungsgericht Leipzig einen Eilantrag einer einstweiligen Verfügung zur Erteilung der Genehmigung zum Verkauf von Schußwaffen und Munition eingereicht. Unser Anwalt und wir sahen diesem Verfahren sehr gut entgegen und hofften, bis spätestens Ende dieser Woche mitteilen zu können, daß die Genehmigung erteilt wird und die Veranstaltung in dem von uns ursprünglich geplanten Rahmen stattfindet. Wir scheuen keine Kosten und Mühen, um unseren Händlern und Besuchern weiterhin eine seriöse Plattform zur Ausübung Ihres Geschäftes, Hobbies oder Sports zu bieten. Des weiteren distanzieren wir uns von der Treibjagd, die seit dem 26.4.2002 von vielen Medien und Ordnungsbehörden betrieben wird. Wir distanzieren uns gleichermaßen von der Darstellung als schießwütige Rambos oder verkappte Neonazis. Nach langjährigen Erfahrungen mit unseren Veranstaltungen stellen wir als Organisator vielmehr fest, sowohl die Händler als auch die Besucher sind gesetzestreue und loyale Bürger. Wir als Bürger haben einen Anspruch auf unser Recht, das uns laut Grundgesetz auch zusteht. Aus diesem Grund wehren wir uns auch immens gegen die Art und Weise der Rechtsbeugung, wie sie im Moment immer mehr betrieben wird.
Am 20.06.2002 um 15.26 Uhr wurde uns per Fax der Beschluß des Verwaltungsgerichts Leipzig mitgeteilt. Die Klage seitens der KreMess Agentur und der Waffenhändler (als Musterbeispiel der Antrag der Firma Schwaben Arms Rottweil aus Hochhalden) wurde abgelehnt!
Wenn Sie die Begründung der Ablehnung, die Sie im Anhang finden, lesen, kommt man zu dem Schluß: Wahret den Anfängen! Denn wenn man die Begründung genau liest, und die Sachlage weiter in Richtung Zukunft betrachtet, können demnächst auch keine Waffen mehr in Schaufenstern oder Zeitungen angeboten werden, weil man damit, laut Begründung des Verwaltungsgerichtes, Personen anreizen könnte, sich für Schußwaffen zu interessieren. Wenn dies Schule macht, werden in absehbarerer Zeit in Deutschland weder Waffen- noch Jagdbörsen abgehalten werden können. Dies käme bei vielen Händlern einem Berufsverbot gleich. Aus diesem Grund werden wir auch nach Absprache mit der Firma Schwabenarms den nächsten Schritt zum Oberverwaltungsgericht Bautzen einleiten. Dort wird ein Eilverfahren beantragt werden und wir hoffen, am Anfang der kommenden Woche eine gute Entscheidung herbeiführen zu können. Sollte dieser Beschluß wiederum negativ ausfallen, werden wir uns auch nicht scheuen, das Bundesverwaltungsgericht einzuschalten. Sowohl die KreMess Agentur, als auch die Fa. Schwabenarms wird sich Schadensersatzklagen vorbehalten.
Wir möchten Sie bitten, von Ihrer Seite her im Interesse aller Waffenbesitzer und -händler an gegebener Stelle zu intervenieren und Ihren Einfluß geltend zu machen. Denn diese Entscheidung betrifft nicht nur die Veranstaltung in Leipzig, sondern wird maßgeblich für alle zukünftigen Veranstaltungen gewertet werden.
Für Vorschläge und Unterstützung Ihrerseits sind wir und unsere Aussteller dankbar. Dies ist kein Zeitpunkt für Alleinkämpfe, alle müssen an einem Strang ziehen und Solidarität zeigen, damit geltendes Recht in Deutschland auch umgesetzt wird und Rechtsbeugung keine Chance hat.
Wir bitten nochmals um Beachtung des als Anlage beigefügten Urteils.
Wir, die Waffen- und Militariabörsenveranstalter, wehren uns gegen Amtswillkür und Rechtsbeugung! Die erste Waffen- und Militariabörse Leipzig auf dem AGRA-Messepark-Gelände findet vom 28. bis 30. Juni 2002 statt!
Mit freundlichen Grüßen, Klaus Schwaiger
Anlage, Kopie an: Caliber, Visier, DWJ, Wild + Hund, Waffen-Online,
Kimme und Korn, BDMP, BDS, DSB, Forum Waffenrecht, VDB
Offener Briefe an Cem Özdemier
Also, nachdem mir mal wieder dieses und jenes zu Ohren gekommen ist, noch mal
ein paar Neuigkeiten. Die ganze Chose mit der Novelle geht jetzt weiter. Nachdem
die Innenausschußsitzung im Bundestag ein Licht in der Dunkelheit war, kann man
das von der Bundesratssitzung nicht so unbedingt sagen.
Es zeichnet sich ab, die Herren B. aus NRW und Ö aus BW wollen einen
erneuten Generalplan zum Ziel bringen:
Zunächst einmal sollen ganz klar die Großkaliber-Verbände extrem geschwächt
werden. Hier werden erneut die Forderungen, die im Bundestag eigentlich
abgelehnt wurden im Bundesrat auf Länderebene ins Spiel gebracht
(Waffen/Munition im Verein aufbewahren, Vorderschaftrepetierer verbieten,
Psychotest, Sportordnungen müssen von den Behörden genehmigt werden,
entschädigungslose Enteignung und all die anderen Auswüchse...).
Kollege B aus NRW schlägt hier wieder voll zu und beeinflußt über die Herren
Staatssekretäre Körper und Schapper massiv die Ländervertreter (manche spielen
allerdings freiwillig in der Behrens-Kapelle mit, z. b. Sachsen, Thüringen,
etc). Nachdem Niedersachsen (Erzengel Gabriel) den Anstoß liefern sollte, ist das
ganze jetzt von Bayern übernommen worden (ja wirklich, hat sich was mit dem
"Land Of The Free", prost Herr Stoiber), d.h. Bayern will diverse
Verschärfungsvorschläge einbringen um dann den Rest am 31.05.2002 in der
Bundesratssitzung zu überzeugen.
Wenn das dann gelingt, soll es zwischen dem 10.06.2002 und 14.06.2002 dem
Vermittlungsausschuß vorgelegt werden und danach am 21.06.2002 im Bundesrat die
erste Runde im Gesetzgebungsverfahren drehen. Soweit die Planungen der
Beteiligten.
Nun, dies ist aber nur ein Teil des Generalplans Behrens/Özdemir. Meister
Behrens hat schon mit Mr Ö verabredet, daß, wenn Mr Ö mal nicht auf den Berliner
Promi- und Polit-Partys zugegen sein muß, er die weiteren Maßnahmen mit Vehemenz
für die nächste Legislaturperiode (JA, NACH DER WAHL!) bei den Ländervertretern
einbringen will. Neben allen weiteren hinlänglich aus der Vergangenheit
bekannten Träumereien des heiligen Skt. Behrens, soll es dann auch den
Kleinkaliberdisziplinen an den Kragen gehen. Wer dann nicht in einer
Leistungsgruppe der Bundeswehr schießt, braucht über den Schießsport nicht mehr
nachdenken!
Das Ganze zielt darauf, daß die dummen Schützen und die böse Waffenlobby ja NACH
DER WAHL das Ziel aus den Augen verlieren werden und DANN wieder willenlose
Opfer sein werden.
Es ist unseren beiden Verschwörern des reinen Glaubens auch völlig egal, wer
dann regiert (nunja, Mr. Ö glaubt schon, dabei zu sein). Man wird sich dann halt
wie schon in der Vergangenheit von Mr B aus NRW praktiziert, über den Willen der
gewählten Volksvertreter hinwegsetzen, hat ja schon viele Jahre so geklappt
(interessant ist doch, daß der vorletzte Waffenrechtsnovellierungsversuch von
Mr. B gekippt wurde, indem er einfach soviel Müll reinschreiben ließ, daß gar
nicht novelliert werden konnte).
Ich frage mich immer öfter, welche Leichen wohl die maßgeblichen Leute bei Mr. B
im Keller vergraben haben, der Mann ist eigentlich von rechts wegen schon lange
untragbar, wird aber immer wieder gedeckt.
Was ist jetzt für uns zu tun? Zum einen sachlich aber bestimmt vor allem auf
unsere Ländervertreter incl. deren Innenministerien Einfluß nehmen. Schreibt
ihnen, ruft sie an und macht ihnen klar, daß wir das so nicht hinnehmen. Fragt
sie, ob sie sich alle darüber im klaren sind, daß sie nur die Marionetten des
Puppenspielers Mr. B sind (der sich ja sogar schon in der Vergangenheit über die
Politiker lustig gemacht hat: "......ich hab schon so viele Politiker kommen und
gehen sehen, die können mir gar nichts ...").
Zum anderen, hier noch einmal mein Aufruf aus dem Forum. Wir brauchen einen
starken Großkaliberverband BDS, stark heißt, mit großen Mitgliederzahlen am
besten jenseits der 100.000 Mitglieder. Der DSB vertritt den Großkalibersport
NICHT mehr, da braucht man nicht zu diskutieren, DAS IST FAKT!
Inzwischen WISSEN wir alle, daß dies der einzige Verband ist, der sich vehement
für unsere Interessen eingesetzt hat und noch einsetzt. Doch, nur ein an
Mitgliedern starker BDS wird von den Politikern genügend zur Kenntnis genommen,
ist dann auch ein Machtfaktor des mündigen Großkaliberschützen in Deutschland!
Der BDS ist dabei, einen Wechsel in denselben bzw. eine Doppelmitgliedschaft
(BDS und jeder andere beliebige Verband) sehr zu erleichtern. Das geht bis zu
den Aufnahmegebühren bzw. Mitgliedsbeiträgen für dieses Jahr.
Es ist High Noon, es ist JETZT zwingend erforderlich zumindest eine
Zweitmitgliedschaft beim BDS zu haben. Wir sollten alle den BDS jetzt richtig
stark machen, denn damit machen wir uns stark.
Auch Anfragen und massive Kritik selbst von großen DSB-Vereinen haben Herrn
Ambacher kalt gelassen, er wird definitiv GK opfern (aber damit nichts
gewinnen)!
Zusammenschlüsse der Verbände sind in der Schnelle nicht zu machen (leider, ist
aber definitiv so), ein BDS-Antragsformular ist aber schnell ausgefüllt!
Sollten hierbei Schwierigkeiten in den einzelnen Ländern auftreten, kann man sich immer
an die zentrale Geschäftsstelle des BDS wenden.
Denkt dran, nur ein starker, weil großer BDS kann uns jetzt noch retten!
Gruß,
Hans-Joachim
Nur wenn es gelingt aus der Masse 3,6 Millionen legaler Waffenbesitzern (mit Angehörigen sind das immerhin 5 Millionen Wählerstimmen!) eine gebündelte Kraft zu bilden, wird der Waffenbesitz in Deutschland überleben können. Die amerikanische NRA beweist seit Jahren eindrucksvoll, wozu eine solche Bewegung materiell, und somit auch politisch in der Lage ist. Dies setzt allerdings zwei Dinge voraus: Zum einen das Bewußtsein für die eigene zahlenmäßige Größe und die damit verbundene Möglichkeit, über Wählerstimmen entsprechend politischen Druck auszuüben. Zum anderen bedarf es natürlich der vielbeschworenen Einigkeit. Denn Einigkeit macht stark, aber nur wenn sich alle einig sind!
Lassen Sie mich eines in diesem Zusammenhang ganz deutlich sagen: Kein Waffengegner ist für uns so gefährlich, wie die Uneinigkeit, Ignoranz und profilneurotische Selbstsucht in unseren eigenen Reihen!
In unserer Gesellschaft geht es schon lange nicht mehr nur Schußwaffen. Tatsächlich steht viel mehr auf dem Spiel: Großbritannien muß uns insofern eine (letzte) Warnung sein: Nicht nur, daß in diesem Land sämtliche Faustfeuerwaffen verboten wurden. Damit einher ging eine permanente und systematische Beschneidung des Notwehrrechts mit bestimmten Waffenarten. Hinzu kommt die allgegenwärtige Präsenz von Überwachungskameras im öffentlichen Bereich. Inzwischen fordern die britischen Vollzugsbehörden sogar Gesetze, die die Überwachung des gesamten privaten sowie gewerblichen E-Mail- und Telefonverkehrs ermöglichen. Darüber hinaus sollen diese gesammelten Daten auf sieben Jahre hinweg gespeichert werden. Abgerundet wird dieses Gesamtbild durch das Verbot, Kurzwaffen auf den Titelseiten von Waffenmagazinen abzubilden. Wo werden solche Entwicklungen enden? Führt man den Gedankengang folgerichtig zu Ende, ist die Antwort einfach: Das Ergebnis wird der gläserne, entrechtete und entwaffnete Bürger sein, der darauf hoffen muß, daß der allmächtige Staat ihn vor bewaffneten Kriminellen schützt. Das aber kann er nicht. Polizei kommt immer erst nach der Tat.
"Was Jagdgegner jahrzentelang nicht geschafft haben, EIN IRRER HAT ES
ERREICHT."
Nein Jannis, nicht EIN Irrer hat das erreicht.
Wir sind auf dem Weg in einen anderen Staat. Einen totalitären Staat, in dem
jeder Bürger vollkasko versichert ist, in dem Eigenverantwortung und
Eigeninitiative unerwünscht sind, in dem der Bürger gegängelt und kontrolliert
wird.
Auf diesem Weg sind wir schon sehr weit fortgeschritten.
Denk mal an die Forderung, daß die Behörde jederzeit und ohne Anmeldung und
ohne richterlichen Durchsuchungsbefehl Deine Wohnung betreten darf, weil Du
legaler Waffenbesitzer bist.
Wärest Du ein illegaler Waffenbesitzer, oder ein Terrorist, oder ein sonstiger
Schwerverbrecher, Dürfte sie das NICHT !!!!
Detlef Riechert, Quelle http://www.wild-web.net/wwd/formember/apboard/thread.php?id=537
Wer glaubte, der vom Bundeskabinett am 11. Juli 2001 verabschiedete Gesetzentwurf zur Neuregelung des Waffenrechts würde endlich die nötige Klarheit und Sicherheit für Jäger, Sportschützen, Munitions- und Waffensammler bringen, sieht sich betrogen. Mit seinen Verschärfungen ist er ein unglaublicher Schlag ins Gesicht von über zwei Millionen legalen Waffenbesitzern! Der verantwortliche Ministerialrat Jürgen Brenneke im Bundesinnenministerium hat durch versteckte Fallstricke, große Ermessensspielräume sowie bürokratische Regelungswut in geradezu perfider Art ein Instrument geschafen, daß es den Verwaltungsbehörden jederzeit erlaubt, den legalen Waffenbesitz in Deutschland zu beschneiden. Zudem arbeitet er dem Vernehmen nach bereits an einer Verwaltungsvorschrift. Danach soll revierlosen Jägern höchstens drei, Jagdausübungsberechtigten maximal fünf Langwaffen zugestanden werden. Wer so seine Vorurteile gegenüber Waffen dokumentiert, verletzt die jedem Beamten obliegende Pflicht zur Objektivität. Diesem Treiben haben Innenminister Schily und seine beiden Staatssekretäre Körper und Schapper bislang tatenlos zugesehen!
Mit Paragraph 44 Absatz 3 steigen die Waffengegner wider jedes sachliche Argument in den ,,temporären Waffenbesitz" ein: Während bislang das Bedürfnisprinzip nur Für den Waffenerwerb angewendet wurde, gilt es zukünftig auch bei Wegfall des Bedürfnisses etwa durch Krankheit, Auslandsaufenthalt oder Alter. Das Behalten von Waffen stellt also die Ausnahme dar. Diese Regelung geht mit einer Begründung zu Paragraph 8 (Bedürfnis, allgemeine Grundsätze) einher, wo es wörtlich heißt: ,, ...Waffen sind demnach Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, zur Befolgung der Gesetze gegen Bürger eingesetzt zu werden ..." Und an anderer Stelle: ,, ...kann...nicht auf das Bedürfnisprinzip verzichtet werden, Für das das Bundesverwaltungsgericht...den treffenden Grundsatz geprägt hat: so wenig Waffen wie möglich ins Volk..." Diese Formulierungen enthalten Gedankengut wie es aus faschistischen und kommunistischen Staaten bekannt ist. Dort muß der Staat seine bewaffneten Bürger fürchten (siehe unten >> Waffen im Volk sind ein Frage der Demokratie <<)! Von dem eigentlichen Problem in Deutschland, dem illegalen Besitz von etwa 20 Millionen Waffen, liest man im neuen Entwurf nichts. Stattdessen soll der gesetzestreue, auf Zuverlässigkeit geprüfte Jäger zum lebenslang kontrollierten, gegängelten Subjekt degradiert werden, nur um der Öffentlichkeit eine Erhöhung der inneren Sicherheit weiszumachen. Die einzige vernünftige Regelung stellt die sichere Aufbewahrung von Waffen und Munition dar.
Alle Gespräche hinter verschlossenen Türen (u. a. vom Forum Waffenrecht) haben offensichtlich nichts gebracht. Ich halte es für pure Illusion, wenn jemand glaubt, daß sich jetzt noch wesentliche Änderungen in diesem völlig mißratenen Gesetzentwurf erzielen lassen. Angesichts der äußerst knappen Zeit (der Bundesrat soll ihn schon am 27. September erörtern) bleibt nur die Möglichkeit, an die Abgeordneten des Bundestages heranzutreten. Schreiben Sie Ihren zuständigen Volksvertreter an, die Adressen finden sie unter http://www.bundestag.de. Ein drohender Stimmenverlust wäre für die rot-grüne Regierung das einzige Argument, den jetzigen Waffengesetzentwurf zu den Akten zu legen.
Machen wir alle gemeinsam Druck, dies ist unsere letzte Chance!
Ihr
Dr. Peter Mank
Quelle: Jäger Nr. 9, September 2001
Dr. Peter Mank ist Jagd-, Sportwaffen und
Munitionshesetellerverbandspräsident und
Zu wissen, rechtschaffende, frei Bürger besitzen Waffen, löst bei vielen Politikern und Beamten Angst und Schrecken aus. Woher rührt deren Furcht vor dem eigenen Volk? Schlechtes Gewissen? Gedanken eines Österreichers zu einer seltsamen Erscheinung moderner Demokratien.
Auf dem Höhepunkt der Waffenhysterie schreckten Waffengegner die Öffentlichkeit mit der Meldung, in Österreichs Haushalten gäbe es weitaus mehr Waffen als bei Exekutive und Bundesheer zusammengenommen. Die meisten Medien äußerten sich „pflichtschuldig“ entsetzt und besorgt. Politiker aller Farbschattierungen entwickelten schleunigst gesetzliche Strategien gegen diese vermeintliche Bedrohung der öffentlichen Sicherheit. Ein neues Glied in der Argumentationskette gegen den privaten Waffenbesitz war geschmiedet.
Ist es wirklich bedenklich und gefährlich, wenn Bürger Waffen besitzen? Geht vom privaten Waffenbesitz Gefahr aus? Leben die Menschen sicherer, wenn ausschließlich staatliche Behörden Waffen führen? Sind zahlreiche Waffen in privaten Haushalten ein Alarmzeichen? Natürlich wurden all diese Fragen bei uns nie ernsthaft diskutiert. Schlagworte und sogenannte „Factoids“ - also plausibel klingende, aber falsche Behauptungen - waren das Rüstzeug der Waffengegner. Zwei simple geistige Strickmuster genügten: Die plumpe Gleichsetzung „Waffe = Gefahr“ einerseits und andererseits die Einteilung in: „staatliche Waffen = gut, private Waffen = schlecht“. Vorurteile vertragen keine Diskussion. Unsere Patentdemokraten haben immer Lösungen, ob diese auch richtig sind, ist uninteressant. Die Diskussion um die Waffen ist aber keineswegs eine Diskussion um die Sicherheit, sondern es geht wirklich um unsere Demokratie. Leider wurde die Auseinandersetzung um das Waffengesetz allzulange geführt, indem man sich gegenseitig Kriminalstatistiken - von Seiten der Waffengegner meistens falsche - an den Kopf geworfen hat. Der Lösung der Frage, warum Menschen Waffen haben wollen, ist man dadurch nicht näher gekommen. Tatsächlich geht es um die Demokratie. Wenn das Volk herrschen soll, muß es dazu in der Lage sein. Zu wissen, der Herrscher verfügt über Waffen, der Beherrschte nicht, stand am Anfang aller modernen Demokratiebewegungen. Absolutismus kommt ohne Volksbewaffnung, Pressefreiheit, ohne Gewaltenteilung, ohne Grund- und Freiheitsrechte aus. Ohne Verankerung aller dieser Rechte in der Verfassung lebten wir heute noch im Zeitalter des absoluten = undemokratischen Herrschens. Die Geschichte wäre eine gute Lehrmeisterin. Sie hat nur sehr schlechte Schüler. Die Mahnung des österreichischen Altbundeskanzlers Kreisky, aus der Geschichte zu lernen, wurde nicht einmal von ihm selbst beherzigt. Unsere modernen Geschichtsdeuter - auch Kreisky gehörte dazu - lernen nämlich immer nur das aus der Geschichte, was ihnen in den Kram paßt.
Sieht man sich die Geschichte des Waffenrechts unvoreingenommen an, wird alles ganz einfach. Zu allen Zeiten nämlich gab es das unabdingbare Prinzip: Freie Bürger dürfen Waffen besitzen. Manchmal sind sie sogar dazu verpflichtet. Unfreie oder Sklaven müssen waffenlos bleiben. Von Waffen hält man sie fern. Werden Sklaven mit Waffen ausgestattet, also etwa Gladiatoren oder Kriegssklaven, werden ihnen nach der Aufgabe die Waffen wieder weggenommen. Auch bei Soldaten, die zum Kriegsdienst gepreßt werden, verfährt man nicht anders. Spartacus blieb ein Einzelfall. Folgerichtig mußte natürlich unter dem Banner der Freiheit und der Gleichheit jedem freien Bürger der freie Besitz von Waffen gewährleistet sein. Für die Bewahrung der Freiheit schien der Waffenbesitz unerläßlich. Die Väter der modernen demokratischen Verfassungen haben das auch so verstanden. Freiheit und freier Waffenbesitz waren für sie untrennbar miteinander verbunden. In vielen Verfassungen, die vom Ende des 18. Jahrhunderts an entstanden sind, finden sich daher auch Bestimmungen, die dieses grundsätzliche Recht festschreiben. Sogar für die österreichischen Sozialisten war noch im ausgehenden 19. Jahrhundert klar, daß es Freiheit und Selbstbestimmung ohne Waffenbesitz nicht geben kann. Wir finden daher die Forderung nach „Volksbewaffnung" im Hainfelder Programm der Sozialisten. Das ist aber lange her. Man war der Macht noch sehr fern. Freiheit und Verantwortung des Volks hatten, anders als heute, noch einen hohen Stellenwert.
Die Zeiten haben sich geändert. Von diesen ursprünglichen, demokratischen Freiheitsidealen ist nicht viel geblieben. Im Europa des 20. Jahrhunderts haben Kommunismus, Nationalsozialismus und Faschismus nichts davon übergelassen. Diktatur und Totalitarismus etablierten sich immer über die Kontrolle der Rechtschaffenden, Medien und der Kommunikationseinrichtungen, aber vor allem über Waffenverbote für Privatpersonen. Dürften die Untertanen ihre Waffen behalten hätte kein Unrechtsregime schließlich Bestand. Man kann sich nicht vorstellen, daß wohlbewaffnete Menschen dazu gebracht werden können, Viehwaggons zu besteigen, Soldaten natürlich ausgenommen. Am Ende dieser Schrecknisse wurden die meisten Rechte - wenn auch vorsichtig und zaghaft - wieder eingeführt. Das Recht des freien Waffenbesitzes hat man (Österreich war bis 1996 eine rühmliche Ausnahme) ganz gerne vergessen. Verfassungsmäßig nicht garantierte Rechte haben leider auch in Demokratien die Tendenz, allmählich zu schwinden. Vor allem Deutschland und England sind Musterbeispiele dafür, wie mit fadenscheinigen, falschen Argumenten grundlegende Bürgerrechte einfach kassiert werden, ohne daß sich Widerstand regt. Das Trauma des Kriegs hat viele Menschen vergessen lassen, daß nicht die privaten Waffen, sondern die Waffen in staatlicher Hand die Blutwerkzeuge gewesen sind. „Waffen weg“ bedeutet immer auch „Rechte weg“; das ist heute nur den wenigsten bewußt.
Die Angst der Regierenden vor dem eigenen Volk ist groß. Sonst würde man es nicht entwaffnen wollen. Kaiser Franz Josef, heute gerne als Despot verleumdet, kam ohne Leibwächter aus. Demokratische Kanzler und Minister bewegen sich neuerdings nur mehr hinter den lebenden Mauern guttrainierter und hochbezahlter Personenschützer. Ein deutscher Außenminister, der sich unbeholfen die Schutzweste über den Armanianzug schnallt, ist nicht nur eine lächerliche Figur, sondern das Symbol einer neuen, bürgerverachtenden Herrscherkaste. Ein Innenminister, der vor nicht allzulanger Zeit der Terrorszene gefährlich nahegekommen ist, zerbricht sich den Kopf darüber, wie man unbescholtenen Leuten den Zugang zu legalen Waffen noch weiter erschweren könnte. Einer der jüngsten deutschen Waffengesetzentwürfe bekannt sich unverfroren zum falschen, weil undemokratischen, Grundsatz: „So wenig Waffen wie möglich sollen ins Volk“. Wäre das deutsche Volk nur klug genug, erkennte es daraus die Geringschätzung, die dem wahren Souverän der Demokratie, dem Volk nämlich, von seinen eigenen Politikern entgegengebracht wird.
Unter dem widersinnigen Motto „Legale Waffen - nein, illegale Waffen - ja!“ scheinen alle modernen Waffengesetze zu stehen. Man beschäftigt sich mit dem braven Mann und vergißt darüber den Verbrecher. In diesem Klima hat der bewaffnete Bürger natürlich keinen Platz. Wer für sich selbst elitäre Sicher heitsmaßnahmen fordert, koste es was es wolle, hat kein Verständnis für die vielzitierte „Pistole im Nachtkastel“. Wer sich bei jeder grausigen Untat bloß mit der Psyche des bedauernswerten Täters beschäftigt, ist entsetzt, wenn sich jemand verteidigen möchte.
Der bewaffnete Bürger ist ein selbstbewußter Bürger. Er weiß, daß er sich nicht jederzeit oder nicht in allen Lagen auf rechtzeitige staatliche Hilfe verlassen kann. Der bewaffnete Bürger ist ein verantwortungsbewußter Bürger. Er weiß, daß er Rechte, aber auch Pflichten hat. Der bewaffnete Bürger ist die Basis unserer Demokratie. Er weiß, daß man Rechte nur bewahrt, wenn man auch bereit ist, sie zu verteidigen. Der bewaffnete Bürger will keine Privilegien, er will bloß sein Recht. In den Augen moderner Politiker ist der bewaffnete Bürger daher ein Auslaufmodell. Unbequeme und selbstbewußte Untertanen passen nicht so recht in die Vorstellungswelt derer, die zwar ihre Macht gerne aus den Händen des Volks entgegennehmen, aber nur ungern etwas von ihrer Macht abgeben.
Wir kommen dazu, die eingangs gestellten Fragen zu beantworten: Natürlich ist unbescholtener Bürger Waffenbesitz nicht gefährlich. Vom privaten Waffenbesitz geht keine Gefahr aus. Wäre dem so, müßte in Staaten wie Österreich oder der Schweiz - einem Land, wo jeder Milizsoldat sein Sturmgewehr mit Munition zu Hause verwahrt ein Großteil der Bevölkerung ausgerottet sein und blutige Anarchie herrschen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Kriminalitätsrate in den USA ist auch nicht auf die liberale Waffengesetzgebung zurückzuführen; im Gegenteil: Seriöse Untersuchungen beweisen die kriminalitätsdämpfende Wirkung liberaler Waffengesetze. Wenn ausschließlich staatliche Behörden Waffen besitzen, leben die Bürger leben auch keineswegs sicherer. Wer Geschichte wirklich gelernt hat, weiß, gerade die blutigsten Diktaturen nahmen den Bürgern erst einmal ihre Waffen. Nur so kann ein staatliches Gewaltmonopol zum staatlichen Verbrechensmonopol werden. Konzentrationslagern mögen sicher gewesen sein - allerdings nur für die bewaffnete Wachmannschaft. Viele Waffen in privater Hand sind ein zuverlässiger Zeiger demokratischer Güte eines Staatswesens. Despotien und totalitäre Staaten erkennt man nämlich daran, daß praktisch keine privaten legalen existieren. Die Österreicher müßten daher stolz darauf sein, daß die Bürger mehr Waffen als Polizei und Militär besitzen.
Der bewaffnete Bürger schuf die frühen demokratischen Staaten Athens und des alten Roms. Als deren Bürger ihre Waffen verloren und nur noch Soldaten Waffen besaßen, war es auch mit diesen Demokratien vorbei.
In den Köpfen der bewaffneten Bürger wurde die Idee von der Freiheit und Gleichheit geboren. Die Geschichte dieser Idee kennen wir. Von der französischen Revolution und den bürgerlichen Revolutionen in den anderen europäischen Ländern führte der Weg nur zu oft in die Despotie. Waffen zu verlieren bedeutete aller Rechte zu verlieren. Wir, die bewaffneten Bürger Österreichs, haben unsere Lektion aus der Geschichte gelernt. Wir leisteten Widerstand und deshalb auch unsere Waffen behalten. Wir bewahren aber nicht nur unser Eigentum, unsere Rechte und Würde. Was wir damit für die Demokratie getan haben, werden vielleicht erst unsere Kinder zu schätzen wissen. Auch für unsere Kinder soll gelten: Alle Macht dem Volke! Waffen im Volk gewährleisten dies!
Dr. G. Zakrajsel
Interessengemeinschaft liberales Waffenrecht in
Österreich
Quelle: Jäger Nr. 9, September 2001
Wenn Sie auch Ihr Meinung zu diesem Thema äußern möchten, schreiben Sie:
Jahr Top Special Verlag, Redaktion Jäger, Jessenstraße 1, 22767 Hamburg.
Mich erreichte nach den Septemberattentaten 2001 eine Nachricht, deren Inhalt sehr zu denken gibt: Erinnert Ihr Euch an die ,,Kleinwaffenkonferenz" in New York? Nichtstaatliche Organisationen (NGO) mit einerseits z. T. zweifelhaften Mitgliedern und andererseits schier unerschöpflichen Geldmitteln versuch(t)en damit über die UNICEF ihre Forderung, weltweit private Handfeuerwaffen zu verbieten, durchzusetzen. Nach dem jüngsten Aufleben des Terrors erscheint nun manches in neuem Licht. Denkt mal nach,
Welche staatlichen und halbstaatlichen Organisationen stehen
hinter IANSA (vormals ,,PrepCom")?
Woher hat diese NGO namens IANSA soviel Geld, zur
,,Kleinwaffenkonferenz" im Juli 2001 und einer vorbereitenden Tagung zuvor ein
halbes Hundert Mitarbeiter, die die tagenden Politiker auf ihre Richtung
einschwören sollten, nach New York zu senden?
Wieso sorgen sich (islamistische?) Dritte-Welt-Staaten, sogar
in Museen (des Westens) sollten nur noch zerstörte Schußwaffen ausgestellt
werden?
Welche Länder träfe (und in diesen wiederum welche
Bevölkerungsgruppen) denn überhaupt ein weltweites Privatwaffenbesitzverbot.
Was geschähe, wenn diese Bevölkerungsgruppen daraufhin ihrem Staat die
Gefolgschaft verweigerten (z.B. Destabilisierung der USA?)?
Welche Staaten würden sich an ein mögliches weltweites
Waffenbesitzverbot für Privatleute halten, aber welche wohl nicht?
WARUM setzen sich Staaten wie Afghanistan, Simbabwe, Sierra Leone, Iran, Irak, Kambodscha, etc. für eine UN-Resolution ein, DIE UNS STAATSBÜRGERN ZIVILISIERTER WESTLICHER NATIONEN den Privatbesitz von Feuerwaffen unmöglich machen sollte?
Denkt mal nach!
Ein Schelm ist, der hier Böses denkt! Ein Dummkopf ist, der nicht merkt, wie sich Westen an seiner eigenen christlich-moralischen Friedenliebe (Bergpredigt...) selbst ins Grab stoßen soll! Also bewaffne Dich!
Sehr geehrter Herr Möller,
ich bin eben durch Zufall auf ihre Website gestoßen, nachdem ich versucht hatte mich im Internet über das aktuelle Waffenrecht zu informieren. Besonders hat mir der Link *Alle Macht dem Volke* gefallen. Ich möchte Ihnen mit meiner Mail nur kundtun, daß ich voll hinter Ihrer Meinung stehe.
Kein Mensch, kein Polizist, kein Gesetz und schon gar kein Politiker kann mich, meinen Besitz und meine Liebsten um mich herum so schützen wie ich da tun würde, denn ich würde mit Leib und Seele dafür kämpfen. Ich möchte nicht *hinterher* vor den Trümmern meiner Behausung stehen, meiner vergewaltigten Frau in die verheulten Augen schauen und achselzuckend denken: „Hätte ich doch nur eine Kanone gehabt, dann hätte ich der Drecksbande die Eier weggeschossen!”
Daß sich Regierungen vom Volk entfernen, ist in der Geschichte dieses Planeten nicht einmalig und gerade in Zeiten wie diesen, in der sich Politiker schamlos am Geldtopf der Allgemeinheit bedienen, wird diese Tendenz immer deutlicher spürbar. Bewaffnet bzw. bestens geschützt sind sie ja schonmal. (Übrigens habe ich diese Tatsache bis zum Durchlesen des o. g. Artikels noch nie so betrachtet).
Ich hoffe nun, ihre Seite wird nicht in absehbarer Zeit von staatlicher Seite wegen Staatsfeindlichkeit geschlossen oder gesperrt, denn sie war für mich äußerst informativ. Weiterhin auch viel Erfolg im Kampf für liberalere Waffengesetze (obwohl ich der festen Überzeugung bin, daß es diese Gesetze in Deutschland nicht geben wird. Dazu hat unsere Regierung schon viel zu viel Angst vor dem eigenen Volk)
Sascha Saul, Donnerstag, 30. Dezember 2004 18:10
Das Waffengesetz in seiner aktuellen Fassung hat sich
stellenweise als unbrauchbar und kontraproduktiv erwiesen. Besondere Schwierigkeiten
liegen in der nicht vorhandenen Verwaltungsvorschrift, der unterschiedlichen
Auslegung in verschiedenen Bundesländern und Kreisen, bis hin zum offenen
Rechtsbruch und in schikanös ausgeuferten und weiter ausufernden
Bedürfnisnachweisverlagen gegenüber Schützen. Die europäische
Legalwaffen-Föderation hat daher einen Katalog an notwendigen Änderungen im
Waffenrecht erstellt, dessen Durchsetzung keine Schwierigkeiten der inneren Sicherheit
bringen würde, durch den jedoch viele der sinnlosen Beschränkungen im deutschen
Waffenrecht auch in Hinblick auf ein mehr den EU-Vorgaben angepaßtes Waffenrecht
entfallen würden.
Als besondere Ärgernisse sollten folgende Punkte in einem neuen WaffG. daher
folgendermaßen geregelt werden.
es gibt keinen rationalen Grund, unbescholtenen und
sachkundigen Bürgern den Besitz von Schußwaffen zu verbieten. Alle
internationalen Erfahrungen beweisen, daß Waffen in den Händen von
unbescholtenen und sachkundigen Bürgern keine Gefahr darstellen. Staaten mit
liberaler Waffengesetzgebung, wie Österreich, oder auch die Schweiz haben damit
keine Schwierigkeiten, warum sollte Deutschland eines haben? Bürgerfeindliche
Grundsätze wie „Waffen sind Gegenstände, mit denen der Staat gegen Bürger
vorgeht“ oder So wenig Waffen wie möglich ins Volk“ sind Relikte aus
dunkelbraunen Zeiten und als solche einer modernen rechtsstaatlichen Demokratie
unwürdig.
Die Nachweise eines Bedürfnisses sind in ihrer Art her zur
bloßen Schikane ausgeufert und müssen auf ein normales Maß zurückgenommen
werden.
Ein Bedürfnis zum Erwerb einer Schußwaffe gilt als nachgewiesen, wenn der Bürger
an einem zugelassenen Jagdkurs teilnimmt, oder eine Jägerprüfung bestanden und
mindestens einen Jagdschein gelöst hat. Der Jagdschein sollte wie bis 1.4.2003
weiter als Erlaubnis, eine Kurzwaffe zu führen, sofern man jagdlich unterwegs
ist, gelten.
Mitglied eines Schießportvereins ist
den Schießport (nachgewiesen durch Quittung oder Schießbuch) auf Mietständen ausübt
Aufgrund einer schriftlichen Ausarbeitung nachweist, ein bestimmtes Thema als Sammler zu bearbeiten
Schußwaffen zum Selbstschutz im Hause oder den eigenen Geschäftsräumen bereithalten will.
Schußwaffen nach besonderer Schulung und Haftpflichtversicherung im Verteidigungsschießen verdeckt in der Öffentlichkeit führen will.
als Reservist Waffen zum Übungsschießen verwenden will
Waffen aus legalem Besitz erbt.
Mehr und weitere Einschränkungen hinsichtlich des Bedürfnisnachweises sind nicht
notwendig und auch nicht durch die Eu-Feuerwaffenrichtlinie und ähnliche
Eu-Regelungen erforderlich. Eine einmal legal aufgrund eines der obigen
Bedürfnisse erworbene Waffe bleibt auf Dauer das grundgesetzlich geschützte
Eigentum des Besitzers, es sei denn, seine Zuverlässigkeit wird durch ein
rechtskräftiges Urteil oder durch amtsärztliches Gutachten hinfällig. Dieses
Bedürfnis wird einmal durch Ausstellung einer WBK anerkannt, die WBK ist dann
die fortwährende und unbeschränkte Erwerbsberechtigung für alle nicht explizit
verbotenen Waffen beim Waffenkauf, der Eintrag der erworbenen Waffen muss binnen
4 Wochen erfolgen. Einzelne Bedürfnisprüfungen pro neuer Waffe sind als
bürokratischer Ballast abzuschaffen.
Munitionserwerb und Besitz ist für WBK-Inhaber ohne
Beschränkung auf Art und Kaliber frei, ausgenommen verbotene Munition.
Die Altersgrenzen im sportlichen Schießen haben einen
verheerenden Einfluß auf die Wettbewerbsfähigkeit unseres Nachwuchses. Sie
müssen drastisch gesenkt werden, bei Druckluft können sie problemlos gänzlich
wegfallen. Wer auch in Zukunft Goldmedaillen im Biathlon will, darf den
Nachwuchssportlern nicht die Chancen rauben.
Das Verbot von Lampen, Nachtzielgeräten und Laserpointern im
Bundesjagdgesetz reicht aus, um ihren jagdlich bedenklichen Einsatz im Sinne der
Waidgerechtigkeit zu verbieten. Ein Verbot im WaffG ist nicht notwendig und kann
daher aufgehoben werden.
Das Verbot des „kampfmäßigen Schießens“ ist einmalig in der
EU und sinnlos. Es hat zu entfallen. Stattdessen hat aufbauend auf dem
Bedürfnisgrund „Selbstschutz“ für die Erteilung eines Waffenscheins eine Prüfung
im Verteidigungsschießen bestehend aus Theorie, Recht und Praxis absolviert zu
werden.
Es ist einem demokratischen Rechtsstaat unwürdig,
Sportordnungen durch Behörden überwachen und genehmigen zu lassen. Die
Sportautonomie wird hierdurch unnötig eingeschränkt, ohne daß es einen Gewinn
der öffentlichen Sicherheit bedeutet. Die staatliche Kontrolle hat daher zu
entfallen. Dazu sind §15 WaffG i.V.m. §§5-9 AwaffV zu streichen.
Der kleine Waffenschein (KWS) für PTB-zugelassene
Schreckschußwaffen hat sich als Flop erwiesen. Seine Wirkung auf die innere
Sicherheit ist nicht gegeben. Er ist ein unnötiges Stück Bürokratie und muß
wieder abgeschafft werden.
Druckluftschußwaffen und ähnliche, deren Geschosse mit kalten
Gasen angetrieben werden, sind in ihrer Leistung unnötig beschränkt. Diese im
EU-Umfeld einmalige Regelung sollte schon im Hinblick auf eine Harmonisierung
aufgehoben werden. Der Besitz dieser Waffen ist auch oberhalb der 7,5 Joule ohne
Bedürfnisnachweis zu erlauben.
Antike Waffen und deren Nachbauten haben im Waffengesetz
nichts zu suchen. Dies gilt sowohl für Hieb- und Stichwaffen allgemein, als auch
für antike Feuerwaffen. Ihr Besitz ist unabhängig vom Bedürfnis auch für solche
Waffen zu erlauben, die bisher noch WBK-pflichtig sind, wie z. B. mehrschüssige
Perkussionswaffen und allgemein alle Waffen, für die keine Munition mehr
fabrikmäßig erhältlich ist, wie Stiftzünderwaffen. Als Jahresmarke sollte das
Jahr 1900 gewählt werden, alles, was älter ist, soll frei zu besitzen sein.
eine Liberalisierung im Bereich Vollautomaten ist in
bestimmten Bereichen ohne Gefahr für die innere Sicherheit möglich. Freie
Waffen, wie in Punkt 8-10 genannt, stellen auch in Vollautoversion keine Gefahr
dar. Ihr Besitz ist daher vom Vollautoverbot auszunehmen. Ebenso sollen Sammler
und unter Umständen Reservisten davon auf besondere Prüfung ausgenommen werden.
20. Juni 2005
Carsten, (cc an Lutz)
nimm's mir nicht übel, aber ich habe kein Interesse daran, an einer Seite wie
der von Lutz mitzuarbeiten. Ich habe zugegebenermaßen nicht alle Texte gelesen
(dafür ist es einfach zu viel und kostet zu viel Zeit, die ich lieber in Dinge
stecke, die mir wichtiger sind), aber einige Punkte, die mir in's Auge fielen,
wecken nicht gerade Sympathien bei mir.
Davon mal abgesehen, dass ich ja ohnehin alles andere als ein Fan von
Schußwaffen (zudem in privater Hand) bin, stößt es mir wirklich sauer auf, wenn
Leute zitiert werden, die sich offenbar daran aufgeilen können, wenn sie
erfahren, wieviele Opfer so ein "hervorragender deutscher Scharfschütze" im
Schnitt eliminiert hat, bevor ihn dann selbst jemand kaltgestellt hat:
Krieg
Ich möchte auch nicht dazu beitragen, Argumente dafür zu verbreiten, warum "das
deutsche Volk Waffen braucht":
Alle_Macht_dem_Volke, weil ich nämlich ein entschiedender Gegner von
privatem Waffenbesitz bin, solange der potenzielle Besitzer nicht deutlich
gemacht hat, daß er die nötige Reife und Menschlichkeit aufweist, damit auch
angemessen umzugehen.
Und wenn dann Seitentitel wie "Kampfansage für die bewaffnete deutsche
Demokratie" und in den Meta-Tags Kurzbeschreibungen der Seite auftauchen wie
"Für Jäger, Krieger oder sonst jene, die zu töten schießen schildere ich Wild,
Jagd, Wunden, Verletzungen, Blut und Tod.", dann wird es für mich endgültig Zeit
zu sagen: Nein, danke.
Lutz mag dein Freund sein, meiner wird er sicher nicht.
Gruß, Michael, 16. Mai 2006
Hallo Lutz,
Waffen, töten und Blut sind nach wie vor Ursache heftiger Emotionen.
LM: Nun ich widme mich hauptsachlich der Wirkung von Schüssen!
Du hast ja
die Mail von Michael bekommen (einen Freund, den ich schon lange kenne). Ich
selbst hatte von Ihm schon die üblichen Kommentare bekommen, als ich vom
Jagdschein berichtet habe. Schwieriges Thema offensichtlich, für Leute, die ihr
Schnitzel sauber in Cellophan verpackt beim Metzger kaufen gehen. Schade, daß
ich Dir nicht helfen kann. Ich hoffe es geht trotzdem mit
Deiner wichtigen Jagdseite weiter.
Schöne Grüße aus dem Isartal, Carsten
Moin Carsten,
sein Wunsch Waffen nur in verantwortungsvollen Händen zu wissen kann ich nachvollziehen, aber er zeigt kindliche Einfalt, weil ihm als erwachsenen und gebildeten Manne verständlich sein müßte, daß dieser Wunsch in einer einigermaßen freien Gesellschaft, also keim drakonischen Polizeistaat, nie zu verwirklichen sein wird. Seine Bezug auf Waffen in privaten Händen läßt völlig außer Acht, daß das wirklich großen Morden immer von Staats wegen angezettelt wurde, nach außen wie nach innen. Natürlich will ich nicht unnötiges Blut vergossen wissen. Gerade deshalb fordere ich den selbständigen Menschen in der Gesellschaft, nicht den Untertan. Damit das so bleibt ist gut zu wissen daß hinreichen Viele bewaffnet sind.
Gruß Lutz,
